Neuigkeiten: Ausstellungen rund um die Platte

Der Einfluss jüdischer Künstler, die Geschichte der Tonabnehmer und der Wandel der Plattencover – in großen und kleinen Städten wird der umfassenden Thematik VINYL mit Ausstellungen Tribut gezollt. Ein Überblick über den Februar.

  • Ausstellung in Frankfurt: Vor 128 Jahren reichte Emil Berliner ein Patent für einen scheibenförmigen Tonträger und das passende Abspielgerät ein – die Vinyl-und Schellackplatte hat seitdem einen festen Platz im Herzen und regal vieler Menschen. In Frankfurt/Main wird der Geschichte der Schallplatte, die in erstaunlichem Maße auch eine Geschichte jüdischer Erfinder, Produzenten, Musiker und Komponisten ist, eine unterhatlsame Schau gewidmet.  Die Ausstellung „Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack & Vinyl“  ist bis 29. Mai im Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53, zu sehen. Öffnungszeiten: Di - Fr 9 bis 18 Uhr, Sa, So 11 bis 19 Uhr Homepage des MFK FFM
  • Besuch im Radiomuseum: Eher klein ist das Radio- und Telefonmuseum Wertingen. In fünf Räumen sind neben Röhrenradios  auch Grammophone, Grammolas, Radiodetektoren, Schallplattenspieler, Musiktruhen, Kofferradios, Tonbänder und Schallplatten von Schellack bis Vinyl zu sehen. Das älteste Radiogerät stammt aus dem Jahr 1927. Die Geräte sind größtenteils funktionstüchtig.
    Untergebracht ist die Sammlung in der ehemaligen Berufs-/Musikschule an der Fère-Straße, direkt neben der Grund- und Realschule.
    Geöffnet ist das Radio- und Telefonmuseum jeden dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr. Um 15 Uhr findet jeweils ein Vortrag zur Rundfunk- und Telefongeschichte statt. radiomuseum-wertingen.de
  • Cover-Artwork in Columbus: Wer gerade seinen nächsten Trip nach Ohio plant, sollte im CMA vorbeischauen. Im Columbus Museum of Art beleuchtet eine Ausstellung den Einfluss von Sleeve-Art auf Schallplatten und den Wandel der Design im Laufe der Zeit und Spiegel der Genres. Artikel im Columbus Dispatch 
  • US-Start von Vinyl auf HBO: Tja, irgendwie scheint keiner Vinyl auflegen zu wollen… Die erste Folge der Prestigeserie von Martin Scorsese und Mick Jagger im amerikanischen Fernsehen war quotentechnisch gesehen kein Feuerwerk. Sonntag erreichte die Erstausstrahlung gerade mal 764.000 Zuschauer.
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