Test: Das bringt die neue Discogs-App

Seit Montag gibt es Discogs für die Hosentasche. Die App wurde wenige Tage zuvor angekündigt und von vielen Usern heiß ersehnt. Doch wie ist das Fazit nach einer knappen Woche im Test? Lohnt sich der Download und bringt diese App die versprochene Revolution im Plattenregal und Recordstore?

Die App:

Bisher können nur iPhone-User die Discos-App nutzen. Eine Android-Version ist in der Mache.

Discogs App - record store copy

Im Store ist die App inzwischen auf dem ersten Platz wenn man nach Discogs sucht, das war am Montag nach Release noch nicht sofort der Fall – das Herunterladen sollte also kein Problem sein.

Nach dem Download kann man sich mit dem bestehenden Discogs-Konto anmelden. Wer das nicht hat, muss entweder eines erstellen oder logt sich über Facebook ein.

Erster Eindruck:

Die App sieht vom Start her aus wie die Desktop-Version von Discogs. Hat man sich angemeldet, ist die App sehr klar designt, die Funktionen klar strukturiert.

Wer MilkCrate kennt, wird sich direkt heimisch fühlen – und wohl kaum das Orange vermissen, das hier dem Schwarz-Weiß gewichen ist.

Discogs App - sign in 5

Was fehlt ist der ganze social Part von Discogs – es gibt keine Community, kein Austausch und der Store ist nicht über die App direkt verfügbar.

Die Funktionen:

Mit der App kann die eigene Sammlung leicht aufgenommen und verwaltet werden.

Das ist entweder über die Suchfunktion möglich – hier kann nach Künstler, Label oder Releases gesucht werden – oder über den Barcode-Scanner.

Discogs App - Collection

Neben dem Suchfeld mit der Lupe ist ein Strichcode abgebildet. Darauf geklickt, öffnet sich die Kamera und kann über den Barcode der Platte geführt werden. Die App bietet keine Rückmeldung, ob der Code erfasst wurde. Im Test hat das aber sehr schnell und zuverlässig funktioniert und ist nicht störend aufgefallen.

Discogs App - barcode scanner 1

Wenn die Platte entweder über die manuelle Suche oder den Scanner gefunden wurde, kann sie entweder zur eigenen Sammlung hinzugefügt oder auf die Wunschleiste gesetzt werden.

Weitere Infos erscheinen direkt darunter. So sind der Marktplatz und alle Preise, die bisher für die jeweilige Platte bezahlt wurden direkt auf einen Blick abrufbar.

Wer das entsprechende Vinyl direkt kaufen will, wird in die Browser-Version von Discogs geleitet. Der Shop ist bisher nicht in der App verfügbar. Sicher ein Aspekt, an dem im Laufe der Zeit noch gearbeitet werden sollte.

Wen eine Platte zur Wantlist hinzugefügt wurde, ist sie quasi immer im Blick. Die Favoriten können effektiver beobachtet werden und es geht eine E-Mail raus, wenn der Titel auf dem Marktplatz verfügbar ist.

Fazit:

  • Gerade mit der Scan-Funktion können die eigenen Platten mit relativ geringem Aufwand aufgenommen und verwaltet werden – sofern die Scheiben über einen Barcode besitzen…
  • Die Wantlist und Collection sind aus dem normalen Discos-Profil übertragbar und somit immer in der Hosentasche.
  • Das Layout ist sehr clean und übersichtlich – die Funktionen auf ein Minimum beschränkt.
  • Alles in allem eine lohnende App, die jedoch noch ausbaufähig ist.

 

Advertisements

Ein Gedanke zu “Test: Das bringt die neue Discogs-App

  1. Pingback: Neuigkeiten: Jedes Gebäude hat seinen Beat – vinyl orchids

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s