Neuigkeiten: Mehr Vinyl als Streams

Der Plural von Vinyl ist Vinyl. Aber eine kleine Gruppe von Plattenfreaks würde das gerne ändern. Ob die sich für zwei neue Apps, die jetzt verfügbar sind, interessieren – man weiß es nicht. Freuen dürften sie sich aber über die wachsenden Zahlen der Schallplattenverkäufe – die haben nun auch Streamingdienste überholt.

  • Bambaataas Plattenarchiv: Die für seinen Umfang berühmte Plattensammlung von Afrika Bambaataa wird Kulturgut. Offiziell. Die Hip-Hop-Library der Cornell University im Staat New York wird die Vinylplatten katalogisieren und in sein Archiv aufnehmen. Die Cornell Hip-Hop-Collection der renommierten Privatuni widmet sich der Aufarbeitung der Geschichte der Rap-Kultur.  Artikel auf der Website der Cornell University
  • Neue App: Record Bird hilft, kein Release des Lieblingskünstlers – unter anderem auf Vinyl – zu verpassen. In der App kann der User seine Bands und Musiker markieren und wird dann informiert, wann was Neues ansteht. Wirklich berreichernd ist die Anwendung der Wiener leider nicht, dafür sieht sie gut aus und funktioniert. Homepage von Record Bird
  • Neue App pt. II: Tinder für Viny-Junkies – wer durch Beatport navigieren will, wie durch seine potentiellen Samstagabend-Dates, dem sei Trackstack empfohlen. Die App soll jedoch von der Handhabung eher an das „Blättern“ im Plattenladen erinnern. Bisher ist nur eine Verbindung mit Beatport möglich, die Entwickler wollen für die Zukunft aber weitere Anbieter integrieren. Trackstack im AppStore
  • Plural von Vinyl: Falls Langweile herrscht: Derzeit läuft eine Petition, den Plural von Vinyl zu Vinyls zu ändern. Wenn Du für ein „s“ bist, kannst Du bei change.org abstimmen…..
  • Streaming vs Vinyl: Zum ersten Mal haben Vinylverkäufe mehr Geld eingebracht als Streamingdienste. Alleine in den USA wurden 416 Millionen Dollar mit der schwarzen Scheibe eingenommen. Damit liegt das Vinyl vor den kostenlosen und webefinazierten Diensten von Spotify und Youtube, die einen Umsatz von 385 Millionen Dollar generierten. Die Ziffern klingen gut, jedoch stellen sie  nur einen Bruchteil der gesamten Einnahmen der Musikindustrie dar, der sich in etwa auf sieben Milliarden Dollar beläuft. Die veröffentlichten Zahlen stammen aus den USA, jedoch sieht es auf dem heimischen Musikmarkt ganz ähnlich aus.   RA News

 

 

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